Das Thema Verstopfung betrifft so ziemlich jeden, der Kinder hat.

In unserem letzten Beitrag haben wir euch unsere besten Tipps und Tricks gegen Verstopfung bei Kindern verraten. In diesem Artikel möchten wir euch nun unsere erste, sehr schlimme Erfahrung mit Verstopfung schildern.

Mit einem Magen-Darm-Virus fing alles an

Unser Großer war 2,5 Jahre alt, als er zum ersten Mal einen echt fiesen Magen-Darm-Virus aufschnappte. Er musste sich ständig übergeben, war sehr matt und hatte absolut keinen Appetit – er tat uns so leid. Das Ganze zog sich über endlos lange 10 Tage, bis er wieder ganz fit war.

Jedenfalls hatte dies zur Folge, dass seine Verdauung komplett durcheinander war. In diesen 10 Tagen hatte er kaum Stuhlgang, da das ganze Essen oben wieder rauskam.

Natürlich holten wir uns fachlichen Rat vom Kinderarzt, der meinte, dass sich die Verdauung nach so einem Infekt erst wieder einstellen müsste. Dies würde seine Zeit dauern. Wir sollten ihm Probiotika geben, die seine Darmflora wieder aufbauen würden und abwarten.

Aber ich sage euch, was dabei rauskam… so etwas möchten wir nie wieder erleben.

Nach ca. 6 Tagen wurde das Übergeben besser und Bubu begann wieder am Familienessen teilzunehmen. Dementsprechend warteten wir auf das erste Gaxi in seiner Windel, aber es kam nichts.

Erst am 8. Tag waren erste Gaxispuren in seiner Windel. Er bekam in dieser Zeit viel Naturjoghurt, Obst, naturtrüben Apfelsaft, Wasser, Probiotika und natürlich nichts, das nur im Entferntesten stopfend wirkte.

Er war bis dato normal gelaunt, schien keine Schmerzen zu haben und verhielt sich wie immer.

Bis zum 10. Tag, an dem etwas anders war. Er ging ständig in die Hocke und versuchte zu pressen. Ich verabreichte ihm daraufhin ein Miniklist, in der Hoffnung, ihn schnell von seinen Qualen zu erlösen.

Aber die Situation verschlechterte sich zunehmend

Im Laufe des Tages wurde alles schlimmer, er weinte, hielt seinen Bauch fest und war sehr anhänglich. Wir merkten, dass er Schmerzen hatte. Es war furchtbar. Wir waren hin und her gerissen.

Plötzlich, es war Nachmittag, begann er unter Schreien auf Papas Schoß wie wild zu drücken und ein riesiger Riesenbrocken landete in seiner Windel. Man konnte den harten Brocken durch die Windel fühlen. Er war fast so groß wie ein Tennisball. Unglaublich.

Ich schwöre, ich habe so etwas in meinem Leben noch nicht gesehen. Es müssen höllische Schmerzen gewesen sein, vermutlich vergleichbar mit einer Geburt.

Wir waren fix und fertig. Es war einer der schlimmsten Momente in unserem Leben. Ihn so zu sehen, zerbrach uns das Herz.

Trotzdem waren wir heilfroh, dass der Riesenbrocken endlich draußen war und Bubu von seinem Leid erlöst war.

Wenn ich jetzt daran denke, läuft mir noch immer der Schauer über den Rücken. Zum Glück war 10 min. später wieder alles in Ordnung für Bubu.

Zum Glück war das eine Ausnahmesituation

Diese Geschichte war, wegen des Magen-Darm-Infekts, der seine Verdauung so stagnieren ließ, eine absolute Ausnahme. Das Ganze traf uns einfach total unvorbereitet.

Im normalen Alltag hat Bubu höchstens Verstopfung, wenn er mal zu viel Süßes erwischt (Anlässe, Weihnachtszeit…) oder zu wenig trinkt und auch dann bekommen wir die Verstopfung mir unseren bewährten Hilfsmitteln Gott sei Dank immer schnell in den Griff.

Verstopfung
Süßigkeiten? Keine gute Idee bei Verstopfung…

Was war eure schlimmste Erfahrung zum Thema Verstopfung bei euren Kindern und wie helft ihr ihnen dabei? Schreibt uns doch einen Kommentar.

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